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Tapinoma magnum im Tessin: Wie Sie die Super-Ameise erkennen (und warum Selbstbehandlung nicht funktioniert)
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05 Juni 2026

Tapinoma magnum im Tessin: Wie Sie die Super-Ameise erkennen (und warum Selbstbehandlung nicht funktioniert)

Seit 2023 breitet sich die invasive Ameise Tapinoma magnum im Tessin aus. So erkennen Sie sie und warum der Kanton von Selbstbehandlung abrät.

Seit 2023 wird im Tessin das Auftreten von Tapinoma magnum gemeldet, einer invasiven Ameise mediterranen Ursprungs, die in städtischen und stadtnahen Gebieten immer häufiger zu Befall führt.

Im Unterschied zu unseren einheimischen Ameisen bildet sie regelrechte Superkolonien: miteinander verbundene Nester mit Millionen von Individuen und zahlreichen Königinnen, die sich über grosse Flächen erstrecken können.

So erkennen Sie sie:

  1. Bräunlich-schwärzliche Färbung und stark variierende Grössen innerhalb desselben Nestes (von 2 bis 5 mm).
  2. Unangenehmer Geruch, ähnlich ranziger Butter oder Lösungsmittel, wenn sie zerdrückt wird.
  3. Intensive Grabaktivität, mit kleinen Erdhäufchen rund um die Nesteingänge und langen Laufstrassen.

Warum Selbstbehandlung nicht funktioniert. Der Kanton Tessin ist eindeutig: Methoden der Selbstbehandlung sind zu vermeiden, insbesondere mit Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden aus dem Supermarkt, weil sie "wirkungslos und teuer" sind. Eine oberflächliche Behandlung trifft nur die sichtbaren Arbeiterinnen, während die Kolonie unter der Erde unversehrt bleibt.

Ein Verdacht auf Befall sollte der zuständigen kantonalen Stelle gemeldet und mit einer gezielten professionellen Behandlung angegangen werden. Protedil identifiziert die Art und das Ausmass des Nestes und schlägt einen umfassenden Eingriff vor, unter Schonung von Biodiversität und Haustieren.

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